Reisetagebuch Grönland Januar 2006

Ein heißer Tag im Sommer 2005.

Ein wirklich heißer Sommertag... Das Telefon klingelt. Es ist Laura.

"Die Hitze hier in Lugano ist unerträglich!"
"Hier in Frankfurt auch... furchtbar."
"Jetzt müsste man in Grönland sein!!!"
"Genau. In Ilulissat! Das war toll vor zwei Jahren!"
"..."
"Wie es da wohl im Winter aussieht?"
"Im Januar?!"
"Im Januar!!"

Ein halbes Jahr später...

Donnerstag, 12. Januar 2006:

Früh morgens warte ich am Rhein-Main-Flughafen auf den Abflug nach Kopenhagen,
Laura wartet in Zürich auf den Abflug nach Kopenhagen..."

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Grönland im Januar war eine spannende Erfahrung. Eine Woche bei etwa minus 25°C in einem interessanten Ort. Die Eisberge sind im Winter mindestens so spannend wie im Sommer und bei der Schlittenfahrt haben wir einen ganz kleinen Einblick in das Leben der Grönländer bekommen. Nur einen ganz kleinen. Wie anstrengend wird eine Robbenjagd bei diesen Temperaturen sein? Sechs Robben ziehen die Hunde auf einem Schlitten. Welch harte Arbeit. Für die Menschen und die Hunde. Wir haben gesehen wie mühsam es ist die Boote aus dem zugefrorenen Hafen zu holen. Wie mühsam muß wohl die Fischerei draußen auf dem Meer sein? Unser Respekt vor diesen Leuten, die dort das Leben unter weit schwierigeren Umständen als wir zu Hause meistern, ist in dieser Woche deutlich gestiegen.

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Klaus-Dieter Friedrich , Februar 2006